So startest Du Dein Business auf Instagram

8 Tipps für Unternehmer und Unternehmerinnen

Ist Dir bewusst, dass es ein völlig kostenfreies Tool gibt, um Dich und/ oder Deine Produkte ins beste Licht zu rücken? Dieses Tool heißt INSTAGRAM. Ja, Du hörst ganz recht. Instagram kostet kein Geld und Du kannst alle Tools, Gifs, Emojis, Shops uvm. völlig umsonst nutzen. Gerade als junger Unternehmer oder Unternehmerin , wo das Geld immer knapp ist, solltest Du Dir daher gut überlegen, ob das nicht etwas für Dich ist.

Hier sind meine Tipps, wie Du Deinen perfekten Instagramaccount als Unternehmen planst und in die Tat umsetzt.

Starte analog

Instagram ist eine Reise, der erste Schritt heißt daher erst mal Kofferpacken. Natürlich nur im übertragenen Sinne. Bevor Du Dir aber einen Business-Account anlegst möchte ich, dass Du Dir folgende Fragen stellst:

  • Was macht mein Unternehmen? Verkaufe ich eine Dienstleistung oder Produkt?
  • Möchte ich als Mensch hinter der Marke zu sehen sein?
  • Welches Problem löst mein Produkt bzw. welchen Mehrwert hat es?
  • Wie ist es erhältlich?
  • Was hat Dein Unternehmen, was andere nicht haben?

Schreibe Dir diese Fragen auf ein weißes Blatt Papier und trage sie ein paar Tage „schwanger“. Du wirst merken, dass es ganz schön rattert in Deinem Kopf, denn das sind keine leichten Fragen. Es ist aber wichtig, dass Du sie wie aus der Kanone geschossen beantworten kannst. Denn all diese Fragen spiegelt Dein Account hoffentlich bald wider.

Schreibe alle Antworten sorgfältig unter die Fragen und schau sie Dir auch nach dem Livegang immer wieder an. Das bist Du und dafür stehst Du.

Ich kann bei Instgagram keine Likes mehr vergeben und nun?

So startest Du Deinen Account auf Instagram _ Step by Step

Probiere Dich aus

Ich weiß, betrachtet man die großen anderen Accounts sieht alles immer superleicht aus. Nimm Dir aber ruhig einmal die Zeit und scrolle auch bei diesen bis ganz nach unten. Du wirst sehen, auch die haben alle mal klein angefangen und weniger coole Posts online gestellt. Das Wunderbare ist, Du bist ja erst am Anfang und kannst diese Zeit ganz bewusst zum Ausprobieren nutzen. Lass Dich dabei ruhig von den großen Kanälen inspirieren und ahme nach, was Dir gefällt. Es ist eine Art ausprobieren und ständiges Dazulernen auf Instagram. Jeder Account ist anders. Es gibt daher (leider) kein allgemeines Geheimrezept. Du wirst aber schnell merken, was Dir gefällt und auch gut bei Deiner Zielgruppe ankommt. Beobachte all dies und wende es fortwährend an. Dann findest Du schnell Deinen ganz eigenen Stil und Widererkennungswert auf Instagram.

Zeig uns Deine Mission

Jeder Gründer hatte einmal diesen Heureka-Moment mit seinem Unternehmen. Zeig uns auf Deinem Kanal genau diesen freudigen Augenblick. Wir als möglicher Follower möchten begeistert werden und inspiriert von Dir. Zeig uns diese Passion daher:

  • In dem Steckbrief ganz oben auf Deinem Account
  • In Deiner Bildsprache, die perfekt zu Dir und Deinem Unternehmen passt
  • In Deinen Texten unter den Bildern, der sogenannten Caption)
  • Beim Kommentieren auf anderen Kanälen
  • Deinen Insta-Stories mit täglichen Grüßen
  • Deinen Live-Videos, wo Du uns ganz dicht an Dich heranlässt
  • Deinen Instagram-TV Videos, die sogar einen www Link zu Deiner Seite hergeben (Tap zum Beitrag)

Instagram ist ein persönliches Medium. Wir brauchen ein Gesicht dazu, um mitgerissen zu werden. Zeig uns daher, wie toll Dein Unternehmen ist.

Ich kann keine Likes mehr bei Instagram verteilen und nun?

Rechtliches beachten

Sobald Du Deinen neuen Instagramkanal gewerblich nutzt, gibt es ein paar rechtliche Dinge, die Du beachten musst. Der Gesetzgeber sieht Deinen Account nämlich von Tag 1 als „normale“ Webseite an. Du brauchst also eine Datenschutzangabe und ein vollständiges Impressum mit ladungsfähiger Adresse.  Dies muss in Deinem Steckbrief oben ganz deutlich sichtbar sein. Solltest Du berechtigter Weise Bedenken haben, Deine private Adresse ins Netz zu stellen, sind Digitale Büros eine sehr gute Lösung. Das sind zwar zusätzliche Kosten, die sind aber überschaubar im Vergleich zum „richtigen“ Büro.

Tue nur, was Du Dir gefällt.

Das gilt nicht nur für das wahre Leben, sondern auch für Instagram. Gerade am Anfang lässt man sich schnell hinreißen, doch jemandem aus Nettigkeit zu folgen oder übereifrig ein weiteres Bild online zu stellen. Tue dies nicht. Auch für Dich soll Instagram ein Ort zum Inspirieren sein. Folge also nur Kanälen von denen auch Du begeistert bist und die zu Deiner Marke passen.

Beim Posten ist das ähnlich. Zeige nur etwas, wo Du 100%ig hinter stehst. Es soll Spaß machen und keine Qual sein.

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Instagram ist Arbeitszeit. 

Plane Instagram in Deinen Arbeitsalltag mit ein

Soziale Medien sind Teil unserer Kommunikation geworden. Dein Instagramaccount ist der Ort, wo Du mit Menschen, die Dein Produkt mögen in Austausch kommen kannst. Du kannst Fragen beantworten, neue Ideen vorstellen, Informationen weitergeben und vieles mehr. Es ist ein wichtiger Teil Deiner Arbeit, den Du zeitlich miteinplanen musst. Hier eine grobe To Do Übersicht:

  • Content planen (Redaktionsplan)
  • Bilder shooten/ raussuchen/ anfragen
  • Texte schreiben
  • Hashtags raussuchen
  • Onlinestellen
  • Kommentare beantworten
  • Aktive Zeit (Liken und Kommentieren auf anderen Kanälen)

Das sind nur Richtlinien. Auch hier wirst Du schnell merken, dass Du zeitlich an Deine Grenzen kommst. Plane diesen Teil daher bewusst mit in Deinen Arbeitsalltag als Arbeitszeit ein. Denn genau dies ist sie auch.

Langsam wachsen

Viele Follower zu haben, ist schön. Aber bedenke, Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Lass Dich daher nicht entmutigen, wenn es Dir elend lang vorkommt, bis die ersten 1000 Follower erreicht sind. Sieh es lieber positiv. Du hast Zeit, Deine Follower kennenzulernen, kannst ganz eng mit ihnen arbeiten und kommst durch den Austausch auf noch bessere Ideen für Dein Produkt. Nutze die Zeit ganz besonders, um zu lernen, was Du mit Instagram alles machen kannst.

Code of Ehtics

Wenn Du Dich im Netz zeigst, wird es immer auch Situationen geben, die Dich sprachlos machen. Hass im Netz, böse Kommentare und gemeine Directmessages sind Gott sei Dank noch keine Tagesordnung. Leider kommt es aber doch immer wieder zu solchen Anfeindungen. Daher möchte ich, dass Du Dir gleich zu Beginn darüber Gedanken machst. Dann erwischt es einen einfach nicht so kalt.

Es ist Deine Seite. Sollte sich jemand nicht „ordentlich“ und in Deinem Sinne verhalten, kannst Du das richtigstellen. Wichtig ist sachlich zu bleiben und sich nicht aus der Reserve locken zu lassen.

Rassistische Hetze oder ähnliche Gemeinheiten kannst Du gern auch einfach löschen. Es ist wie gesagt, Deine Seite. Solche Sachen haben dort keinen Platz. Bei Häufungen kannst Du die Person auch blockieren und bei Instagram melden. Das alles passiert ohne dass die Person informiert wird. Du brauchst also nichts zu befürchten.

Du hast weitere Fragen zu Social Media und Deinem Unternehmen? Dann melde Dich immer gerne bei uns.

Herzlich,

Mary-Ellen

Bildquelle: Pexels 

Geschrieben von Mary Rudloff