Muss ich das alles wirklich tun? – Welches Social Media Tool passt zu meinem Unternehmen.

Im Kopf herrscht Krautsalat und ein paar Kröten unken im Hintergrund. Quak ruft die eine, Quak Quak der andere und vor ihnen liegt ein riesiges Knäuel in Essig eingelegter Kohl.

Uff! Ungefähr so scheint es aktuell bei den vielen Möglichkeiten der Social Media-Welt. Wer die Wahl hat, hat die Qual, heißt es so schön. Alle quaken ähm quälen gleichzeitig und am Ende ist es ein einziges Durcheinander. Zumal jedes Tool durch noch lautere Unkenrufe von außen verspricht, die Allheillösung für Dein Unternehmen zu liefern.

Ich muss Dich enttäuschen. Das wird keines tun. Leider! Dennoch wirst Du um den Bereich über kurz oder lang nicht mehr herumkommen, denn selbstverständlich ist nicht alles schlecht daran. Die gute Nachricht dafür ist aber, Du kannst und solltest Dich sogar, wieder auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich Dein Kerngeschäft. Social-Media ist nur eine Ergänzung bzw. Erweiterung eben jenes.  Was die meisten nämlich vergessen, jedes Social Media Tool ist so unterschiedlich, wie die vielen kleinen und großen mittelständischen Unternehmen in Deutschland auch. Die einzige Gemeinsamkeit ist das Wort Mittelstand. So ist es bei Social Media ebenfalls, nämlich ein Überbegriff für viele einzelne Möglichkeiten.

Fangen wir von vorne an.

Welche Social Media Kanäle gibt es aktuell überhaupt, die für Dich spannend sein könnten?

Instagram und Facebook

Da haben wir das lauteste Tool: Instagram. Selbst meine 81jährige Oma weiß mittlerweile davon. Nicht dass sie es nutzen würde, aber zumindest kann sie mit dem Begriff etwas anfangen. Ich sagte ja, die App ist laut. Nicht nur in ihrer Kommunikation, nein auch die Mythen ja mittlerweile sogar Ängste darum. Ich sag nur Algorhytmus oder noch dunkler #ShadowBan. Soll man die App mit einem Wort beschreiben, ist es nur eine Bildergalerie. Jeder kann Fotos, Videos und Filmchen von sich und anderen hochladen, sich darüber vernetzen und vermarkten.

Instagram gehört wie Whatsapp auch zur Facebook-Familie. Ist man schon längere Zeit in der Onlinewelt behaftet, ist Facebook fast ein Ur-Relikt aus einer fernen viel früheren Galaxy und die Übermutter schlechthin. Zumindest fühlt es sich so an, denn ihr Geist schwebt über allem. Der einstige Hype ja alle wichtigen News über Freunde, Marken und Stars im Feed zu erfahren, ist jedoch längst erloschen. Dennoch ist Facebook weiterhin nicht zu unterschätzen. Ganz besonders die Facebook-Gruppen bleiben hochinteressant für bestimmte Zielgruppen.

Selbst meine 81jährige Oma hat mittlerweile von Instagram gehört.

Youtube

Genauso ist es auch mit Youtube, ein Kanal, den meine Oma übrigens erst  durch die Anti CDU Kampagne von Rezo kennengelernt hat. Ich muss meine Oma an der Stelle immer wieder miteinbringen, weil sie für eine Zeit steht, die weit weit weg von Sozialen Medien steht. Als sie jung war, gab es Briefe, später ein Telefon (mit Wählscheibe). Das musste reichen, um in Kontakt zu bleiben (und hat es auch). Youtube ist für die heutigen Kids und Jugendlichen, dass was Unterhaltungstool schlechthin. Die Videos dort können Kultstatus erreichen und wie wir bei dem Video von Rezo gesehen haben, gestandene Instanzen zum Wackeln bringen.

Xing und LinkedIn

 

Weitergehts mit den Seiten XING und LinkedIN, die ich lange unterschätzt habe, aber nun immer mehr empfehlen würde. Besonders für kleinere Unternehmen bzw. Freelancer gibt es hier wunderbare Möglichkeiten sich auszutauschen.

Offiziell kein Social Media Kanal, aber doch immer wieder mit in dieser Riege ist Pinterest. Pinterest ist nämlich eigentlich eine Suchmaschine, aber anders als Google hat hier jeder die Möglichkeit seine Bilder, Infos und Co onlinezustellen.

 

 

Neuere Tools sind TikTok aber die lasse ich jetzt mal weg, denn ob das sich weiterhin durchsetzt, ist fraglich. So schnell wie sie gekommen sind, sind sie dann nämlich manchmal auch wieder weg. Ich sag nur MySpace, StudiVz,  Google+.

Ergo …

 

Was die Auflistung aber ganz deutlich zeigt, sind die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten mit jedem einzelnen Social Media Tool. Bevor Du daher ins kalte Wasser springst, überlege genau, was Du überhaupt (aktuell) brauchst. Umsatz, Bekanntheit, Verjüngungskur, SEO Optimierung oder oder oder? Vielleicht weißt Du auch noch gar nicht, was Du brauchst, dann hol Dir unbedingt Rat von Experten.

Unterschätze nicht den Zeitfaktor von Social Media Accounts.

Du wirst um das Thema Social-Media in Zukunft nicht herumkommen. Was für Dich aber wichtiger ist, sich auf das richtige Tool zu konzentrieren und eine Strategie dafür auszuarbeiten. Lass Dich beraten, wenn Du unsicher dabei bist überlege genau, was Du leisten kannst; nicht nur budgetär, sondern auch zeitlich. Gerade Letzteres wird leider oft unterschätzt. Der Zeitfaktor ist allerdings enorm. Anstatt Dich also blindlings ins Socia Media Getümmel zu schmeißen, solltest Du Dich besonders zu Beginn auf nur eines konzentrieren. Klasse statt Masse. Wenn das sitzt, gerne mehr. Rom ist schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden.

SALUT & Ahoi,

Mary-Ellen

Bildquelle: MKPictures

 

SALUT Communications ist eine Beratungsagentur für digitale Medien mit Sitz in Hamburg. Mit individuellen Beratungen kommen wir persönlich zu Ihnen ins Haus, um Anregungen für Ihr Team zu bringen, neue Möglichkeiten aufzuzeigen oder Strategien zu erarbeiten. Alle Beratungen finden immer unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit statt. Diskretion und nachhaltiger Erfolg für unsere Kunden ist eines unserer wichtigsten Säulen der Zusammenarbeit.

Geschrieben von Mary Rudloff