So macht Dir Instagram lange Spaß

Die Balance zwischen Grenzen setzen und Nähe zulassen

Das Schöne an Instagram und den neuen Medien ist der Kontakt zu Leuten, die eigentlich ganz weit weg sind. Meine haarigen pawfriends sind auf dem gesamten Globus verteilt und doch ist man sich über Facebook und Instagram immer ganz nah.

Ich bin Gustav the Basset und gebe Dir heute ein paar Tipps aus meinem Instagramalltag.

Nah sind mir nämlich auch viele liebe Follower mit denen ich täglich im Austausch bin. Gemeinsam erleben wir die Höhen und Tiefen unseres Alltags. Ja, auch ein Hund hat nicht nur sonnige Tage, obwohl ich zugeben muss, dass es immer nur sehr wenige Regentage sind. Meistens ist alles voller Sonnenschein.

Doch all die Nähe bringt auch Hürden mit sich, denn auch ich möchte manchmal nur für mich sein und #ChilliVanilli machen. Die tägliche Präsenz kann nämlich auch Stress bedeuten. Gemeinsam mit meiner Hundemama haben wir daher eine Art Social Media Leitfaden erstellt mit denen wir dafür sorgen, auch bei ganz viel Nähe eine persönliche Distanz zu bewahren und den Spaß nicht zu verlieren. Der ist für uns nämlich ganz wichtig.

Drei der Tipps, mit denen auch Du Deinen Social Media Alltag leichter gestalten kannst, liest Du hier:

1. Poste nur, wenn Du auch Lust hast.

Das ist meine liebste Regel, denn alles was keinen Spaß macht, blende ich auch im wahren Leben meistens aus. Schließlich bin ich ein Basset und habe meinen eigenen Kopf.

Natürlich ist es eigentlich gut, regelmäßig etwas online zu stellen, aber an manchen Tagen mag man einfach nicht. Dann quäl Dich nicht und mach nix. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

Wir versuchen nun schon eine ganze Weile bewusst, einen Tag in der Woche offline zu sein. Wann wir das sind, entscheiden wir immer spontan. Tatsächlich ist der Content für meinen Feed bereits mehrere Tage vorgeplant. Wir bräuchten also eigentlich nur auf „onlinestellen“ drücken. Aber wie gesagt, manchmal wollen wir nur uns genießen und dann tun wir das auch.

Wachsen wir dadurch langsamer? Bestimmt, aber um langfristig kreativ und mit Freude am Ball zu bleiben, ist diese kleine Form der Rebellion mein ganz heißer Tipp an Dich.

 

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3. Ärgere Dich nicht.

Wer nun glaubt, bei uns ist nur heile Welt, der irrt. Selbstverständlich bekommen auch wir mal doofe Directmessages oder Kommentare. Das gehört dazu. Die Kunst ist aber diesem keinen Raum zu geben. Das lachende Auge ist dabei unser großer Freund geworden. Mach Dir immer wieder klar, die Welt da draußen sieht nur einen Bruchteil Deines täglichen Lebens. Sie kennen Dich nicht wirklich und können daher gar nicht beurteilen, wer oder was Du bist. Das kannst nur Du allein.

Erlaube solchen Dingen daher nicht, Dir Sorgesfalten auf die Stirn zu zaubern. Das wahre Leben findet nämlich immer noch analog statt und da ist jeder von uns sicherlich noch zauberhafter als unter den vielen Filtern auf Instagram.

Für die größeren Ärgernisse hat Instagram ja Gott sei Dank den Blockier und den Einschränken-Button. Damit kannst Du unliebsamen Followern weniger bis gar kein Raum auf Deinem Kanal geben. Wir müssen diesen Button Gott sei Dank nur ganz selten anwenden, aber schau Dir zum Beispiel mal die Kommentare unter die @bundeskanzlerin an. Hui, das geht da ganz schön zur Sache. Ich weiß nicht, ob ich das jeden Tag aushalten würde. Muss ich ja auch nicht, aber bevor Du unter jemand Fremdes leidest, handle.

2. Setz Dir klare Regeln, welche Themenbereiche für Dich tabu sind.

Ich bin ein fröhlicher Gesell. Meine Aufgabe hier auf Erden und auf Instagram ist das sprichwörtliche Rumspringen von Ast zu Ast, dabei kitschige Disneylieder zu trällern und süß auszusehen. Meine Abenteuer sollen Dich zum Lächeln bringen. Mehr nicht. Tagesaktuelle Themen lass ich selbstredend mit einfließen, aber ich bin nie bewertend oder gar politisch. Diese Bereiche finden bei mir bewusst nicht statt. Das gleiche kann ich Dir als Instagramstarter ebenfalls nur sehr empfehlen. Überlege Dir, was Du ausdrücken möchtest und auch leisten kannst. Meine Kompetenz reicht zum Beispiel einfach nicht, um mich mit Pandemien, Kriegen oder anstehenden Wahlen auseinanderzusetzen. Daher tue ich es auch nicht. Diese Themen passen einfach nicht zu mir.

Meine Eingrenzung der Themen auf „Freude verbreiten“ und Dich an meinen täglichen Abenteuern teilhaben lassen, hat mehrere Vorteile:

  1. Ich weiß genau, wen ich mit meinen Posts erreichen möchte
  2. Ich weiß genau, was ich posten werde.

Die Fokussierung macht meinen Instagram-Alltag einfach leichter und lässt mich nicht hier und da rumhüpfen. Und wie Du siehst, ist auch dieser Fokus ziemlich groß: Musik, Frische Luft, Freunde, Schlafen, Spielen, Reisen und Co sind nur ein Bruchteil von dem, was ich Dir jeden Tag erzählen.

Bevor es aber überhaupt zur schlechten Laune kommt, hör doch unbedingt meine „Gute Laune“ Playlist auf Spotify. Laut aufdrehen und mitsingen, sorgt für noch schnellere Wirkung. Versprochen.

 

Ahoi Matrosen und bis bald

Gustav the Basset

Du hast weitere Fragen zu Social Media und Deinem Unternehmen? Dann melde Dich immer gerne bei uns.

Bildquelle: Jeremy Moeller 

Geschrieben von Mary Rudloff