Das Geheimrezept von Social Media

… gibt es nicht.

 

Wenn ich aktuell durch meinen Facebook- und Instagramaccount scrolle, bekomme ich jede Menge Werbebeiträge zugespielt, die mir versprechen, das Geheimnisrezept für einen erfolgreichen Instagramaccount gefunden zu haben. Ich bin von Natur aus neugierig und selbstverständlich von Berufs wegen interessiert, was mir dort geboten werden würde. Leider ist das meistens sehr wenig. Es sind die immer gleichen Phrasen, um den Algorhythmus, Hashtags, Follower kaufen usw. Mit Letzterem wird sogar häufig geworben, dass das ja alle machen würden. Ich möchte an der Stelle nicht, wie meine Oma klingen, aber wenn alle von der Brücke springen, springst Du dann auch? Die Wahrheit ist, es gibt kein Allheilmittel für viele Follower, Reichweite und Umsatzsteigerung. Was es aber gibt sind ein paar Dinge, die einen erfolgreichen Social Media Account begünstigen.

Diese sind:

Wie hoch ist der Unterhaltungswert auf der Seite

Menschen möchten unterhalten werden. Das war schon immer so. Früher war es das Fernsehprogramm, dass die Leute amüsiert hat. Noch viel früher der Hofnarr. Es kann aber auch der Löwenbändiger im Zirkus sein oder der Nachrichtensprecher, der sich verhaspelt. Ganz egal, um auf Social Media Leute begeistern zu können, musst Du eben genau das tun: nämlich unterhalten. Wie der Unterhaltungswert aussieht, ist bei jedem unterschiedlich. Die einen informieren wie zum Beispiel das Unternehmen Female Company, die anderen bringen Dich zum Lachen wie der Instagramaccount von Dean the Basset und wieder andere polarisieren wie zum Beispiel TikToker Model Diana.

Der Unterhaltungsfaktor eint sie aber alle und ohne das würde kein Hahn nach ihnen krähen.

 

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@model.dianaIrgendwann schafft ihr es auch. Ich glaube an euch! ##fy ##fyp ##foryou ##fürdich ##fürdichseite ##Hamburg 

♬ Originalton – Diana

 

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Deine Glaubwürdigkeit/ Authentizität

Ich weiß, ich weiß. Ich sehe Deine Augen rollen, weil genau dieses Wort wirklich abgedroschen ist. ABER (und das ABER ist bewusst in Großbuchstaben geschrieben), genau das ist das, was es ausmacht. Social Media ist der Ort, wo Du ganz nah an Deinen Kunden/ Followern/ Fans bist. Je glaubwürdiger Du rüberkommst, desto höher ist der Unterhaltungswert. Ergo, die Leute kommen, um zu bleiben.  Es macht also durchaus Sinn sich im Vorfeld zu überlegen, für was man selbst bzw. das Unternehmen steht. Dann kannst Du auch ganz offen damit umgehen.

Social Media ist der Ort, wo Du ganz nah an Deinen Kunden, Followern oder Fans bist.

Wie viel Zeit habe ich für Social Media

Es kann ja nicht so schwer sein, ein paar Bildchen hochzuladen. Das ist oft die Meinung, wenn man gar keine eigenen Social Media Erfahrungen hat. Die Wahrheit ist, ein erfolgreicher Kanal braucht Zeit. Viel Zeit. Mehr Zeit als man denkt. Es ist mehr als nur ein Fulltime Job, wenn man es richtig machen möchte. Ohne Planung und Struktur verzettelt man sich schnell und gibt wieder auf.

Denn „Bildchen“ hochladen ist nur ein kleiner Teil des Social Media Alltags. Dazu gehört nämlich:

  • neuen Content planen
  • Fotos/ Videos erstellen
  • Material bearbeiten
  • Texte verfassen
  • passende Hashtags recherchieren
  • Kommentare beantworten
  • selbst aktiv sein, also liken und kommentieren
  • Postings auswerten

Für Influencer sind die To Do´s sogar noch mehr, denn zu den obigen Punkten kommen folgende hinzu

  • neue und bestehende Kunden kontaktieren/ nachhaken
  • Angebote schreiben
  • Lektorat
  • Buchhaltung

Überrascht? Wahrscheinlich noch mehr, wenn Du das einmal zwei Wochen selbst machst. Der Respekt vor all der Arbeit wächst gewaltig. Besonders vor all der Kreativität und Leichtigkeit, die nach außen gespiegelt wird.

Der Respekt vor der Arbeit eines Influencers wächst gewaltig, wenn man das selbst mal alles für mindestens 2 Wochen gemacht hat.

Interaktion mit den Followern

Die Leichtigkeit, aber auch Nahbarkeit sollte sich auch im Austausch mit den Followern widerspiegeln. Für viele Kommentierende ist der Betreiber des Social Media Accounts nämlich eine Art virtueller Freund, der 24/7 mit Rat und Tat zur Seite steht. Das ist so zwar nicht händelbar, aber die Interaktion ist dennoch enorm wichtig.

Noch wichtiger ist in meinen Augen aber auch die Verantwortung den Kommentierenden gegenüber. Man soll begeistern, motivieren, vertrauen schaffen, aber auch sachlich bleiben und sich sowie andere vor Hatern schützen. Viele Unternehmen haben dafür extra eine „Nettiquette“ also eine Kommentierrichtlinie, um sich vor sich aber auch die anderen Kommentierenden zu schützen.

Abwechslungsreiche Bildsprache mit Widererkennungswert

Und als wären all die vorherigen Punkte nicht genug solltest Du Dich auf Deinem Account immer wieder neu erfinden, ohne Dich selbst dabei zu verlieren. Puh! Das klingt schwierig und ist es auch. Daher bewundere ich auch die vielen Accounts, die das schon so viele Jahre schaffen und nicht in der Masse untergehen. Als Beispiel aus dem wahren Leben fällt mir da immer nur Madonna ein. Sie ist ein echtes Chamäleon, das man dennoch immer wieder erkennen würde.

Für Social Media bedeutet das vergleichsweise bei der Sprache, Filter, Tools, Musik  und Challenges mitzuhalten. Gefühlt gibt es jede Woche neue Möglichkeiten, sich kreativ auszutoben.

Lange Rede kurzer Sinn: Jeder Account auf jedem Medium ist individuell. Das gilt sowohl für Unternehmensaccounts als auch die der Influencer. Die eine Geheimformel kann es daher nicht geben. Um aber aus der Menge hervorzustechen und Deine Community zu erreichen, solltest Du aber die oben genannten Punkte unbedingt im Hinterkopf behalten. Denn nur die Mischung aus all diesen Punkten machts.

SALUT Communications ist eine digitale Beratungsagentur mit Sitz in der schönen Hansestadt Hamburg. Wir zeigen großen und kleineren Unternehmen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, dass Digitalisierung nicht nur technisches Know How bedeutet, sondern vielmehr mit den Menschen selbst zu tun hat. Was macht Dein Unternehmen aus und wie kannst Du das auf Social Media übertragen. Wir zeigen es Dir. 

Du hast Fragen jeder Art, dann melde Dich immer gerne bei uns.

Geschrieben von Mary Rudloff